58 Tage mit dir

Das hier ist für meine lieben Freunde.

Ich bewundere euren Mut und eure Stärke und bin sehr dankbar an eurem Leben teilhaben zu dürfen.

An einem Tag im Februar.

Ein Engelskind wird geboren.

 Ihren Namen hat sie von ihrem Bauchpapa bekommen.

Ihre Baucheltern: Das sind die beiden Menschen, die ihr das Leben schenkten. Die ihr ein Zu Hause gaben. Für eine kurze Zeit, wenn auch das unsichtbare Band einer Mutter zu ihrem Kind auf emotionaler Ebene nicht genährt wurde. Die natürliche Bindung zwischen Mutter und Kind, die bereits in der Bauchzeit entsteht. Dieses Band können wir nicht vollumfänglich kappen. Niemals. Nicht während der Bauchzeit, nicht zu Lebzeiten und auch nicht darüber hinaus. So soll es sein. Aber wir können es nähren, damit es wachsen kann und damit es fester und belastbarer wird. Oder eben nicht. Die Baucheltern haben eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung das besondere Band zu ihrem Engelskind nicht bewusst zu nähren. Weder in der Bauchzeit, noch zu Lebzeiten. Sie haben ihr Engelskind weggegeben. Sie gaben ihr einen Namen und ein paar unausgesprochene Wünsche mit auf den Weg. Kein Brief, kein Bild, keine Erinnerung an etwas, das einst durch ein unsichtbares Band gehalten wurde. Dann gab es noch einige Anforderungen an die Familie und deren Lebensumstände, in der sie leben sollte. Ihr Kind war ihnen nicht egal. Ihr Lebensglück lag ihnen am Herzen. Weiterlesen…